"Es gibt kaum 'freiwillige'

Prostitution"

Eine ehemalige Prostituierte

erzählt von ihren Erfahrungen

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Sandra Norak war minderjährig, als sie durch ihren ersten Freund zur Prostitution kam.

Sechs Jahre war sie im Rotlichtmilieu tätig. Damals hatte sie bis zu 20 Freier am Tag.

Der Ausstieg aus der Prostitution ist schwer. Gewalt und Scham spielen dabei eine zentrale Rolle.

Emotionale, psychische und finanzielle Abhängigkeiten sowie Traumata sind die Realität vieler Prostituierten.

Sie lehnt auch den Begriff Sexarbeit ab: "Durch diesen Begriff wird Prostitution als normale Arbeit glorifiziert."

Norak sieht die Legalisierung von Prostitution kritisch. Sie erschwere die Strafverfolgung. 

Kein Mann, der für Sex bezahlt, kann ausschließen, dass die Frau nicht auf die eine oder andere Art und Weise dazu gezwungen wird, ihren Körper zu verkaufen.

Sandra Norak, Juristin und ehemalige Prostituierte

Welchen Trend sie in Bezug auf Prostitution kritisiert: