Wo Migranten

in Wien am liebsten leben

Wiener Wissenschafter

haben das herausgefunden

Wiener Wissenschafter können mit einem neuen Modell Migrationsströme vorhersagen und zeigen, wie Länder ausgewählt werden.

Wohin gehen Menschen, wenn sie ihr ursprüngliches Herkunftsland verlassen?

Menschen migrieren oft

über weite Strecken und zu kleineren Zielen, wenn ihre Diaspora (ethnische und/oder religiöse Minderheiten, Anm.) an diesen Orten präsent ist. Wenn es irgendwo bereits Menschen gibt, werden andere folgen.

Rafael Prieto-Curiel, Studienautor

Dabei geht es nicht

nur um Familie oder Freunde, sondern allgemein Landsleute.

Laut dem Modell haben Diasporas einen Pull-Effekt:

100 Menschen ziehen in Österreich etwa 12 Neuan-kömmlinge pro Jahr an.

Menschen, die migrieren,

wohnen tendenziell in bestimmten Bezirken einer Stadt. Die Folge:


Segregation, also dass in

manchen Vierteln viele

Migranten bestimmter Herkunftsländer leben.

Das hat z.B. mit den [...] Miet-kosten in einem Bezirk, der Art der Geschäfte und Lokale zu tun. [...] Über viele Jahre entsteht eine Nachbarschaft, die weitere Migranten [...] anzieht. Migranten wollen nicht unbedingt von ihrer Diaspora umgeben sein, aber häufig sind sie es.

Rafael Prieto-Curiel, Studienautor

Deutsche Studierende leben

eher in Uni-Nähe, wo sie sich mit dem Rad oder zu Fuß bewegen können.





Menschen aus Syrien oder der Ukraine lassen sich eher im 10. oder 22. Bezirk nieder.

Wie man der Segregation entgegenwirken könnte: