Bei Jung und Alt: Verliebtheit

macht blind

Die neue Liebe wirkt im Hirn

ähnlich einer Zwangsstörung

Liebe macht sprichwörtlich

blind. Ein heftig verliebtes Gehirn

ist einem

besonderen neurochemischen Cocktail ausgesetzt.

Der Zustand ist ein wenig wie unter Drogeneinwirkung.

Ebenso kann Liebeskummer vergleichbare Entzugserscheinungen hervorrufen.

Die berühmte rosarote Brille, durch die verliebte Menschen die Welt sehen, lässt sie potenzielle Risiken eher ausblenden und Handlungen ausführen, die jenseits einer 'vernünftigen' Kosten-/

Nutzenrechnung liegen.

Verliebtsein lässt sich nicht nur mit der Wirkung von Drogen vergleichen, sondern weist sogar Parallelen mit einer Zwangsstörung auf.

Damit erklären sich die intensiven Gedanken und vielleicht Verhaltensweisen, die auf ein spezifisches Ziel oder eine Person gerichtet sind und von denen man einfach nicht ablassen kann.

Intensives Verliebtsein ist keineswegs nur jungen Menschen vorbehalten. Die Gehirnaktivitäten sind in der frühen Phase der Verliebtheit bei jüngeren und älteren Menschen ganz ähnlich.

Warum man in dieser Phase den neuen Partner idealisiert: