Wetter-fühligkeit ist kein Mythos

Bis zu 30 Grad im April: Was

macht das mit dem Körper?

Bis zu 30 Grad soll

das Wochenende bringen.

Zu solchen plötzlichen Wetterumschwüngen gehören auch Klagen über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Kreislaufprobleme.

Diese klassischen Wetterfühligkeits-symptome werden oft

als Einbildung abgetan.


Aber: Wetterfühligkeit

ist kein Mythos, sagt Biometeorologe Andreas Matzarakis.

Es gibt verschiedene Arten der Wetteränderung.

Der Frühlingsbeginn kann z.B. mit Müdigkeits-gefühlen einhergehen.

Oder Witterungs-änderungen, z.B.,

wenn ein Hoch- ein Tiefdruckgebiet ablöst.

Das fordert die Anpassungs-mechanismen des Körpers.

Über die Reizverarbeitung im Gehirn werden physische Mechanismen in Gang gesetzt: Zittern bei Kälte, Schwitzen bei Hitze.

Dann gibt es noch die "wetterempfindlichen" Personen:


Menschen mit chronischen Erkrankungen oder einer längeren Krankheits-geschichte, die

häufig etwas älter sind.

Das sind 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung.

Ist man bereits –

physisch oder psychisch – angeschlagen, hat der Körper Probleme, in Balance zu bleiben. Das Wetter wird als Störfaktor wahrgenommen.

Andreas Matzarakis, Biometeorologe

Wie man sich an die wechselnden Bedingungen anpassen kann: