Spanien:

Hungerstreik gegen Hotelbau

In vielen Urlaubsregionen

herrscht Wasserknappheit

EPA/SIU WU

Seit über drei Jahren regnet es in vielen spanischen Urlaubsregionen zu wenig.

Der Tourismus gerät deshalb

immer stärker in die Kritik:


Während Urlauber in

Hotel-Pools plantschen,

dürfen Anwohner ihre Gärten nicht mehr gießen.

In Katalonien müssen neben Landwirtschaft

und Industrie auch Privat-haushalte ihren Wasser-verbrauch reduzieren:


Pro Person und Tag dürfen

nur 200 Liter Trinkwasser bereitgestellt werden. Krankenhäuser, Schulen, Dienstleistung inklusive.

Der Aktivist

Ruben Pérez Flores ist mit seinen Mitstreitern gegen den Massen-tourismus in den Hungerstreik getreten.

16 Millionen Touristen jährlich zerstören unsere Lebensgrundlage.

Wir brauchen einen sofortigen Genehmigungs-stop für Hotels und Ferienanlagen.

Genaue Zahlen zum

Wasserverbrauch gibt es nicht. Laut Studien liegt

der von Urlaubern aber

deutlich über dem

von Einheimischen.

Trotzdem gibt es kaum branchenspezifische Auflagen. Alle müssen sparen, aber den Tourismus fasst man mit Samthandschuhen an.

Dante Maschio von der Umwelt-Plattform

"Aigua és Vida"

Welche Maßnahmen in Spanien bereits

gesetzt wurden:

EPA/CARLOS DE SAA