Unterseekabel:
So fragil ist der Internetzugang
Die wichtigen Kabel
sind schlecht geschützt
EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL
2011 fiel in
Armenien und Georgien das Internet aus. Eine 75-Jährige
hatte am Strand ein Unterseekabel ausgegraben und eigenhändig zersägt, weil sie es für Schrott hielt und verkaufen wollte.
Es ist ein Mythos,
dass das Internet
über Satelliten empfangen wird.
Fast die gesamte Daten-Infrastruktur der Welt basiert auf Glasfaserkabeln, die unter Wasser liegen.
Weltweit ziehen
sich etwa 500 Glasfaserkabel
durch die Ozeane.
Eines dieser Kabel kann mehrere tausend Kilometer lang sein und mehrere hundert Millionen Euro kosten.
Doch die Kabel sind auch leicht zu beschädigen.
Im Schnitt fallen weltweit zwei Kabel pro Woche aus.
Meistens, weil sie von Schiffsankern oder großen Fischernetzen aus Metall getroffen werden.
Es kam aber auch zu verdächtigen, gezielten Angriffen:
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