UltraorthodoxeJuden in

New York

Einblicke in eine

verschlossene Welt

BKA/Florian Schrötter

Der 25-jährige Mayer Friedman lebt in Crown Heights im Norden Brooklyns. Er hat

sechs Geschwister.

Mayer ist einer von rund 200.000 ultraorthodoxe Juden (Chassidim)

in New York City.

Mayer ist noch nicht verheiratet. Für einen 25-Jährigen ist das

in seiner Gemeinde ungewöhnlich.

Er darf bis zur seiner Heirat keine Frau berühren – außer seiner Mutter und Schwester.

Ingrid Steiner-Gashi

Die moderne Welt

gibt es in Crown Heights nicht:

kein Fernsehen,

kein Internet.

Das Leben folgt hier ausschließlich den orthodoxen Regeln,

dem Talmud und dessen

613 Vorschriften.

BKA/Florian Schrötter

"Heimishe Bakery", Schneidergeschäft, jüdischer Apotheker und Rettungsdienst, koschere Lebensmittelläden:

Die Chassidim versuchen alle Bereiche des Lebens unter sich zu organisieren.

BKA/Florian Schrötter

Es gibt auch ein Perückengeschäft.

Mit Perücken bedecken jüdisch-orthodoxe Frauen ihre Haare nach der Heirat. Sie kosten zwischen 2.200 und 7.000 Dollar. 

BKA/Florian Schrötter

Das "House 770" ist die älteste chassidische Synagoge der USA. 

Schwarz gekleidete fromme Männer verbringen hier viele Stunden, um den Talmud zu studieren. 

BKA/Florian Schrötter

Das bedeutet aber auch: Viele von ihnen gehen keiner geregelten Arbeit nach.

Für Einkommen müssen ihre Frauen,

die amerikanische Sozialhilfe und vor allem reiche jüdische Geldgeber sorgen.

Welche Rolle Wahlen und Gesetze bei den Chassidim spielen: