Warum die Bildungskarenz so boomt

Dient sie tatsächlich

der beruflichen Weiterbildung?

Vor allem bei

Frauen ist die Bildungskarenz immer beliebter.


Aber dient sie tatsächlich der beruflichen Weiterbildung?

Die Bildungskarenz war ursprünglich dafür gedacht, Berufstätigen eine sinnvolle Weiterbildung zu ermöglichen.


Zu diesem Zwecke führte sie die Große Koalition 1998 ein.

Arbeitnehmer können sich dafür zwei bis zwölf Monate freistellen lassen.

Der Arbeitgeber muss zustimmen, das AMS zahlt die Weiterbildung.

2022 wurden rund 29.000 Anträge auf Bildungskarenz genehmigt. 2019 waren es noch 20.500.


In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Ausgaben für die Bildungskarenz mehr als verdoppelt.

Das AMS lehnt wegen der schwammigen Vorgaben nur zwei Prozent der Anträge

auf Bildungskarenz ab.

Viele Frauen nutzen sie auch als verlängerte Babypause: