Auch die österreichische Gesetzeslage trägt dazu bei
Laut Sicherheitsexperten leben und arbeiten in Wien derzeit etwa 7.000 Agenten.
Das liegt an den vielen hier stationierten Diplomaten, den internationalen Organisationen wie der UNO, und daran, dass Wien so zentral in Europa liegt.
Der Verfassungs-schutzbericht 2021
nennt konkret vier Länder,
die in Österreich besonders aktiv Spionagetätigkeiten nachgehen:
Russland, China, der Iran und
die Türkei.
Besonderes Ziel für
die ausländischen Nachrichtendienste
sind Landsleute,
die in Österreich leben.
Iranische Nachrichten-dienste sammelten etwa
bei Demos Informationen darüber, wer demonstrierte.
Auch die Gesetzeslage
trägt dazu bei:
Spionage ist nur dann strafbar, wenn sie sich direkt gegen Österreich richtet.
Wenn ausländische Staaten hier andere Länder ausspionieren,
ist das legal.
Die aktuelle Spionagecausa kann dazu führen, dass
der Spionageparagraf in Österreich verschärft wird.
Aktuell beträgt der Straf-rahmen sechs Monate
bis fünf Jahre Haft -
im internationalen Vergleich sehr wenig.
Welche Personen als Spione wie rekrutiert werden, lesen Sie hier: