Eintritt ab 18:

Arbeitsalltag

im Sexshop

Warum Wolfgang Fischer den

"Sexshop No 1" eröffnete

EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

KURIER/Anya Antonius

In den Regalen stehen Penispumpen neben stromlinienförmigen Dildos in pink, schwarz und lila.

Bei den DVDs ist von "Jingle Boobs" bis zu

"Geile Nachbarinnen"

alles Mögliche dabei.

Vor 20 Jahren war das Geschäft mit Porno-filmen laut dem Betreiber Wolfgang Fischer noch deutlich lukrativer:

1.800 Schilling pro DVD, damals "ein Vermögen", sagt der Wiener.

Seit 15 Jahren betreibt er den "Sexshop No 1" im 15. Bezirk - laut

ihm der beste und kompetenteste

Laden Wiens.

Eröffnet hat er den Shop wegen seines privaten Interesses an der Branche.

Wenn ich nicht weiß, was ein Plug ist, ein Vibrator, ein Dildo, dann kann ich die Leute nicht beraten. Und bei mir wissen die Leute, ich kenne mich aus.

Wolfgang Fischer, Betreiber des "Sexshop No 1"

Ab 18 darf man

ins Geschäft. Die Kundschaft lässt sich

demografisch jedoch nicht eingrenzen,

sagt Fischer.

Aber:


Etwa die Hälfte

seiner Kundschaft seien Frauen.

Das habe über die Jahre stetig zugenommen.

Mit welchen Vorurteilen Fischer immer wieder zu kämpfen hatte: