Zwei Männer erzählen
ihre Geschichte
Kriegsver-
weigerer in
Russland
Hunderttausende Russen wurden in den letzten Monaten in den Ukraine-Krieg einberufen.
Viele Männer planten die Flucht. Darunter auch Wladimir und Maksim.*
*Name geändert
Wladimir sah uniformierte Männer durchs Fenster auf sein Haus zukommen. Er tat so, als wäre er nicht da.
Es gab Gerüchte, dass
sie uns holen kommen.
Maksim und Wladimir kennen sich nicht.
Beide flüchten nach Montenegro.
Damit riskierten sie
15 Jahre Haft.
In Montenegro gibt es eine große russische Community.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dürfen Russen dort auch arbeiten.
Wladimir hat Angst um seine Familie in Russland. Seine Frau und die drei Kinder sind in Tula geblieben.
Sein Sohn werde in der Schule gemobbt: "Sie sagen ihm, er sei das Kind eines Verräters."
Auf Maksim dürften es die russischen Behörden noch einmal mehr abgesehen haben.
Denn der 32-Jährige war Soldat der russischen Armee, als er dem Heimatland den Rücken kehrte.
Ein Leben als Deserteur - die ganze Geschichte gibt es hier:
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