Psychedelika gegen Depressionen

Kontrollierte Einnahme

im therapeutischen Bereich

Bekannte Psychedelika

sind:


  • Ecstasy (MDMA)
  • LSD (Lysergid)
  • Zauberpilze (Psilocybin)
  • DMT (Dimethyltryptamin)

Psychedelika verändern die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnarealen. Sensorische Areale arbeiten stärker, assoziative Areale schwächer.

Das führt dazu, dass etwa Farben intensiver wirken oder sich Geräusche oder Musik anders anhören. Menschen fühlen sich meistens auch stärker mit ihren Gefühlen verbunden.

Für Patienten kann das hilfreich sein, um aus festgefahrenen Gedankenmustern auszubrechen und sich selbst besser kennenlernen.

Nathalie Rieser, Schweizer Neurowissenschafterin an der Universität Zürich

Vielversprechende Effekte sind in

der Behandlung der Depression, Alkohol- oder Tabak- abhängigkeit und

Angsterkrankungen belegt.

Nathalie Rieser, Schweizer Neurowissenschafterin an der Universität Zürich

Trotzdem ist Selbstmedikation auf keinen Fall empfohlen. Im klinischen Umfeld werden diese Substanzen stark kontrolliert mit Vor-und Nachbetreuung verabreicht. Bis zu einer offizielle Freigabe als medizinische Therapie wird es in Europa noch dauern.

Wo auf der Welt der medizinische Einsatz bereits erlaubt ist