Wie Kinder mehrsprachig aufwachsen

Kinder profitieren enorm von Mehrsprachigkeit in der Familie

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In mehrsprachigen Familien gibt es oft eine Erstsprache und eine Umgebungssprache,

z.B. die Sprache des Landes, in dem sie leben.

[Die] Erstsprache [...] konkurriert mit der dominanteren Umgangs-sprache. Das erschwert es, mit dem Kind konsequent

in der anderen Sprache zu reden.

Linguistin Bettina Gruber

Eltern lassen sich oft entmutigen, sobald

das Kind nicht in

der gewünschten

Sprache antwortet.


Sie hören auf,

in ihrer Sprache mit

dem Kind zu sprechen.

Ein Irrtum:

[Eltern] ziehen meist den falschen Schluss, dass das Kind die andere Sprache nicht versteht. [...]

[Aber] daran, dass eine Unterhaltung möglich ist, erkennt man, dass das Kind einen versteht.

Linguistin Bettina Gruber

Ein häufiges

Missverständnis ist auch, dass mehrsprachige Menschen alle Sprachen

auf gleichem Niveau sprechen.


Aber:

Die meisten Menschen haben eine dominante Sprache. Schon allein,

weil bestimmtes Vokabular oft nur in bestimmten Kontexten erlernt wird.

Linguistin Bettina Gruber

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