Die Iranerin Romina und der Inder Ved haben sich verliebt - und mussten vielen Widerständen trotzen, um in Indien zusammenbleiben zu können.
Sie leben mit ihrem Sohn in der indischen Stadt Lakhnau und führen ein glückliches Eheleben. Dass das möglich ist, ist jedoch alles andere als selbstverständlich.
Die allermeisten Ehen in Indien sind keine Liebesehen. 90 Prozent der Ehen werden noch immer von Verwandten arrangiert. Ehen zwischen Hindus und Muslimen sind besonders verschrien.
Denn es kommt der Verdacht auf, es könnte sich um "Liebes-Dschihad" handeln, bei dem angeblich muslimische Männer Hindu-Frau verführen, um sie zum Islam zu bekehren. Damit solle die hinduistische Mehrheit im Land geschwächt werden.
Diese Verschwörungstheorie beeinflusst tatsächlich die Gesetzgebung. Wer seinen Glauben ändert, muss mittlerweile in einigen Bundesstaaten beweisen, dass er oder sie nicht vom Partner dazu verführt worden ist. Ansonsten drohen Gefängnisstrafen.
Das droht in Indien, wenn man eine Liebes-Ehe eingeht: