Am Valentinstag gibt es im Naturhistorischen Museum in Wien ein Spezialangebot:
Eine fachkundige Führung über Liebe und Sex aus dem menschlichen und tierischen Reich.
"Grundsätzlich geht es beim Sex um den Austausch von genetischem Material, um die Vielfalt zu erhöhen", erklärt Biologe Andreas Hantschk. Das mag nicht sonderlich romantisch klingen.
In der Ausstellung lernt man, wo im Tierreich es bei der Fortpflanzung besonders kurios zugeht.
Etwa bei den Wasserflöhen:
"Im Sommer haben die Weibchen ihren Brutraum voller Babys. Diese sind Klone der Mutter. Bei der Vermehrung ist kein Männchen beteiligt. Hier spricht man von einer Jungfernzeugung."
In der Regel sind im Tierreich die männlichen Exemplare die imposanteren. Doch es gibt Ausnahmen: etwa den Tiefsee-Anglerfisch.
Dort findet man das Phänomen der Zwergmännchen, die "wohl erbärmlichsten Männchen im Tierreich. Sie sind nur Anhängsel des Weibchens", so der Experte Hantschk.
Wo im Tierreich bei der Paarung ein "Pseudopenis" eingesetzt wird: