Laut einer Studie führt der

BMI zu Fehleinschätzungen



Wie verlässlich ist der Body-Mass-Index?

BMI steht für Body-Mass-Index. Damit wird das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße berechnet und in internationalen Maßeinheiten beurteilt.

Immer häufiger gibt es Kritik an der Maßeinheit. Die Aussagekraft sei begrenzt und die Einstufung nicht immer korrekt.

Eine neue Studie bestätigt die Bedenken.

Zwei Drittel der Personen, die laut BMI 'nur' übergewichtig sind (BMI 25 bis 29,9), haben einen Körperfettanteil, der eigentlich adipösen Menschen (BMI ab 30) entspricht.

Adipositas-Experte Hermann Toplak von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der MedUni Graz

Der Grenzwert für krankhaftes Übergewicht solle von 30 auf 27 gesenkt werden. 

Der BMI könne so aber auch das Körperfett

bei Personen mit muskulösem Körperbau überschätzen - und diese als adipös klassifizieren.

Sinnvoll sei es, auch den Bauchumfang zu messen. Optimal sind bei Frauen bis 80,

bei Männer bis 94 Zentimeter.




Problematisch wird es ab 88 (Frauen) bzw. 102 (Männer) Zentimetern.

[Wo das Fett im Körper ist]

ist entscheidend für die Beurteilung, ob und wie stark das Risiko für verschiedene Krankheiten, wie Herzkrankheiten oder Diabetes, erhöht ist.

Adipositas-Experte Hermann Toplak von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der MedUni Graz

Welche Werte noch aussage-kräftig sind, erfahren Sie hier: