Tödliche Kinderarbeit

in den USA

Wie US-Staaten die Arbeits-

gesetze für Kinder lockern

EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

Der 16-jährige Michael Shuls wurde bei der Arbeit im Sägewerk von einem Transportband eingesogen und getötet.


Er hätte dort aber

niemals sein dürfen.

Rund 9,5 Millionen offene Stellen treffen auf 6,5 Millionen arbeitslos gemeldete Amerikaner.

Daraufhin haben

zehn Bundesstaaten die Regeln für Kinderarbeit weiter gelockert.

Vor allem Firmen,

in denen zu geringen Löhnen körperlich hart gearbeitet wird, greifen auf Kinderarbeit zurück.

In Iowa dürfen 14-Jährige bald in Kühlhäusern und

15-Jährige am Fließband arbeiten.


Während der Schulmonate bis zu sechs Stunden pro Tag - und das bis 21 Uhr.

In New Hampshire dürfen 14-jährige Kellner Bourbon servieren; während

im normalen Leben

für Unter-21-Jährige Alkohol völlig tabu ist.

In Minnesota dürfen

16-Jährige auf Groß-Baustellen arbeiten.


Und in Arkansas brauchen Unter-16-Jährige für einen Job keine Erlaubnis der Erziehungs-

berechtigten mehr.

Welche Gruppe besonders für Kinderarbeit gefährdet ist: