Antidepressiva: Neue Demenz-Therapie?

Serotonin-Pillen sollen gegen Gedächtnisverlust helfen

Das serotonerge System steuert emotionale Prozesse, Glück

und Angst.

Es wird schon früh im Verlauf von Demenz angegriffen. Deshalb bekommen Demenzkranke häufiger Depressionen.

Depressionen führen genauso wie Demenz zu Veränderungen

im Denken.

Die Therapie

mittels Antidepressiva

führt bei Patienten zu Verbesserungen von Konzentration und Gedächtnis.

Es scheint plausibel,

dass die neueren Substanzen [Antidepressiva, Anm.] Wirkungen [...] nicht nur

bei depressiven Menschen, sondern auch bei beginnender Demenz haben.

Dietmar Winkler, Leiter der Gedächtnisambulanz

an der Universitätsklinik für Psychiatrie an der MedUni Wien

Eine Studie an der

MedUni Wien untersucht die Wirkung von

Antidepressiva bei

Nicht-Depressiven.


Das Ziel:

Demenz-Erkrankungen eines Tages heilbar machen.

Hier erfahren Sie mehr über die Studie an der MedUni Wien: