Der leise

Tod der Schaufenster

Die Schaufenstergestaltung

war früher eine Kunstform

Schaufenster, die nicht beleuchtet und dekoriert sind:




Das ist die Konsequenz von leeren, ehemaligen Geschäften.

Dabei ist das Schaufenster eine

über 100 Jahre

alte Erfolgsgeschichte:


Zur Schau gestellter Überfluss und Einblicke in das Innere von Warenhäusern.

Das Prinzip des Schaufensters stammt

aus dem Paris des

19. Jahrhunderts.


Größere Verbreitung fand die Auslage aus Glas im

20. Jahrhundert in großen Kaufhäusern in den USA.

In der Blütezeit wurden Schaufenster in New York in Stadtrundfahrten eingebaut. Die Gestalter waren Stars. [...] Salvador Dalí, Marcel Duchamp, also wirklich tolle europäische Namen.

Nina Schleif, Kunsthistorikerin

Auch Andy Warhol wurde in den 1950er Jahren für die Schaufenster-

gestaltung engagiert - und stellte in einem Schaufenster zum ersten Mal seine Pop-Art-Gemälde aus.

Kaufhäuser wie Selfridges in London, Saks in New York oder Le Printemps Haussmann in Paris beweisen bis heute, dass die Schaufenster-

gestaltung Kunst

sein kann.

Was gegen leere Schaufenster unternommen werden kann: