Hongkong: Abbau einer Demokratie
Neues Gesetz verunsichert
auch internationale Firmen
EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL
Bisher galt Hongkong
wegen seiner klaren Rechtslage als
"Tor nach China".
Mit einem neuen Sicherheitsgesetz geht diese Ära endgültig zu Ende.
Das Gesetz schließt
an das chinesische Sicherheitsgesetz
von 2020 an.
Dieses verhängte Peking über
Hongkong nach den Massenprotesten 2019.
So wurde die
einst mächtige Demokratiebewegung mit einem Handstreich zerschlagen.
Viele der Aktivisten befinden sich seitdem in Haft oder im Exil.
Jetzt setzt der Hongkongs Regierungschef John Lee das eigene Sicherheits-gesetz durch.
Denn:
Noch immer gäbe es "ausländische Agenten" und "Unabhängigkeits-befürworter".
Der neue Artikel 23 umfasst fünf neue Straftatbestände,
die bewusst vage formuliert wurden und breit auslegbar sind.
Einer dieser Straftatbestände ist
die "ausländische Einflussnahme".
So drohen auch internationale
Firmen ins Visier der Regierung zu geraten.
Was das neue Sicherheitsgesetz in Hongkong
noch bedeutet:
Weiter zum Artikel