Grönland:

Wo die jungen Männer sterben

Warum die Eis-Insel

die höchste Suizidrate hat

EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

Grönland hat die höchste Suizidrate der Welt.

79,6 von 100.000 Einwohnern haben 2022 versucht, sich das

Leben zu nehmen.

Besonders hoch ist die Rate mit 107,3 unter männlichen Jugendlichen.


Das zeigt sich in Tasiilaq an der Ostküste Grönlands:

Dort erlebt jeder

vierte Bub seinen

18. Geburtstag nicht.

Das indigene Volk der Insel - die Inuit -machen 90% der Bevölkerung aus. Sie sind mit Armut, Arbeits- und Perspektivenlosigkeit konfrontiert.

Durch die Kolonialisierung wurde das Volk aus nomadischen Jägern und Fischern binnen weniger Generationen in die Moderne katapultiert -

und verlor dabei seine Wurzeln.

Die Folgen: Alkoholismus, häusliche Gewalt oder sexueller Missbrauch.

Welche Rolle die Kolonialisierung durch Dänemark dabei spielt: