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Ich habe [...] gefragt, warum das bei mir so lange dauert. Sie: "Eine müde Mutter hat eine müde Gebärmutter. Das Baby bemüht sich eh, aber
du musst dich halt auch bemühen." Der Spruch
hat sich eingebrannt
in meinem Kopf.
Dann musste es auf einmal schnell gehen. [...] Eine hat sich hinter mich gestellt und hat mit voller Wucht auf meinen Bauch gedrückt, zwei Hebammen haben meine Beine gehalten. [...]
Ich habe es reißen gespürt, ich habe es reißen GEHÖRT,
wie die mir diese Saugglocke reingerammt haben.
Ich habe nur gehört: "Scheidenriss, Dammriss, eh nicht so schlimm." [...] Dann haben sie gesagt, ich soll Lulu machen gehen. Ich:
"Ich hab solche Schmerzen [...], ich kann mich nicht mal aufsetzen." Ich musste dann mit dem Säugling am Arm ins Bad gehen.
Die erste Nacht habe ich nur geweint, war voll trauma-tisiert. Ich habe mein Baby an mich gedrückt und hatte das Gefühl, ich muss immer noch ums Überleben kämpfen.
Am nächsten Tag ist eine Schwester dahergekommen, die gemeint hat: "Na, was plärrstn so?" [...] "Sei froh, dass du überhaupt diese Geburt überlebt hast. In einem anderen Land hättest du das überhaupt nicht überlebt."