Typisch Einzel-

kind - Stimmt das Klischee?

Was die Wissenschaft zu

Geschwister-Klischees sagt

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Der verantwortungs-volle Erstgeborene, das harmoniebedürftige Sandwichkind, das

kreative Nesthäkchen.

Das Einzelkind -

der Egoist.

Die Geburtsordnung

formt die Persönlichkeit fundamental, so die Idee.

Was die Wissenschaft

dazu sagt?



Obwohl der Glaube weitverbreitet ist,

hat die familiäre Chronologie

mit der Persönlichkeit

wenig zu tun.

Man kann wissenschaftlich sehr gut anschauen,

ob Personen, die als Erstgeborene aufgewachsen sind, im Erwachsenenalter anders sind als Nesthäkchen oder Sandwichkinder.

Diese Persönlichkeitseffekte

gibt es [...] nicht.

Julia Rohrer, Persönlichkeitspsychologin an der Universität Leipzig

Bislang wurde in keiner soliden Studie belegt,

dass Erstgeborene generell gewissenhafter wären, oder Zweitgeborene risikobereiter.

Auch das Klischee über egoistische Einzel-kinder lässt sich nicht wissenschaftlich belegen.

Bei der Persönlichkeits-entwicklung gilt: Rund 50% der Eigenschaften werden durch Gene bedingt.

Die restlichen 50% werden durch die Umwelt geformt.

Einzig das Bild

vom "vergessenen Sandwichkind" hat einen wahren Kern:



Bei drei Kindern muss

das Mittlere tatsächlich immer um die ungeteilte Aufmerksamkeit der

Eltern kämpfen.

Welches

Geschwisterchen ein bisschen intelligenter ist: