Autismus
bei Mädchen seltener erkannt
Den Gender Health Gap
gibt es auch bei Kindern
Frauen erhalten oft weniger präzise Diagnosen als Männer.
Wenn geschlechtsspezifische Faktoren beim Behandeln von Erkrankungen außer Acht gelassen werden, spricht man vom Gender Health Gap.
Diesen Gender Health Gap gibt es auch bei Kindern.
Bei Buben wird ADHS laut Psychologin Yvonne Laminger öfter erkannt,
bei Mädchen dafür Panik-, Angst- oder Essstörungen.
Autismus wird bei Mädchen hingegen seltener erkannt.
Sie fallen seltener auf, weil sie anpassungsfähiger sind. Ihr Verhalten wird als typisch weiblich interpretiert.
Bei Buben bleiben wiederum Essstörungen oft unerkannt.
Sie versuchen Gewichtsreduktion eher durch exzessiven Sport, statt restriktivem Essen und Erbrechen zu erreichen.
Welche Folgen
das für die Entwicklung
der Kinder hat:
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