Wie (un)gesund

ist das

Frühstück?

Ob das Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit am Tag ist

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Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler.

Ernährungswissen-schafterin Katharina Bruner meint,

an dem Sprichwort ist

nicht viel dran. 

Welche Bedeutung das Frühstück hat, hängt vor allem von der Chronobiologie ab.

Das ist der individuelle Biorhythmus, nachdem

man entweder ein Morgenmensch oder Nachtmensch ist.

Die "innere Uhr" bestimmt auch,

wie sehr der Blutzuckerspiegel durch das Frühstück ansteigt.



Es gibt Hinweise darauf, dass für Morgenmenschen das Frühstück meist wichtiger ist, bei ihnen führt es nicht zu einem so starken Blutzuckeranstieg wie bei Abendmenschen, für die das Frühstück meist keine große

Rolle spielt.

Katharina Bruner, Ernährungswissenschafterin

Die Wissenschaft war sich lange uneins darüber, ob es das Frühstück braucht oder nicht.

Auch nach vielen Studien gibt es noch keine eindeutige Antwort auf die Frage.

Evolutionsbiologisch bräuchte es das

Frühstück nicht

unbedingt: Der Urmensch hatte morgens ausreichend Energie, um sich

erst einmal auf die

Jagd zu machen.

Welche Menschen jedenfalls

frühstücken sollten: