Krebsrisiko durch frühe Menopause?

Ein besonders hohes Risiko

gibt es für zwei Krebsarten

In Österreich erreichen Frauen durchschnittlich im Alter zwischen 51 und 52 Jahren ihre Menopause.

Dies geht mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder einer Gewichtszunahme einher.

Bei Frauen, die vor dem 40. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, spricht man von "vorzeitigen Wechseljahren".

Dies betrifft etwa 1% Prozent der Frauen laut der Deutschen Menopause Gesellschaft.

In den Wechseljahren sinkt die Produktion von weiblichen Sexualhormonen.

Bei Frauen, die in die "vorzeitigen Wechseljahre" kommen, kann sich dieser Hormonmangel negativ auswirken.

Laut Studien kann dies zu einem erhöhten Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz führen.

Das Risiko für Brustkrebs könnte sich verdoppeln, das Risiko für Eierstockkrebs könnte sich vervierfachen.

Frauen, die aufgrund einer geringen Anzahl von Eizellen unfruchtbar sind oder vorzeitig in die Wechseljahre kommen, sollten sich regelmäßig auf Brustkrebs untersuchen lassen, vor allem, wenn sie krebskranke Familienangehörige haben.

Corrine Welt, Endokrinologin an der University of Utah Health

Warum das Krebsrisiko dadurch auch bei Verwandten erhöht ist: