Jugendfreunde machen uns zu besseren Eltern

Freundschaften beeinflussen

unser Leben nachhaltig

Teenager-Freundschaften sind oft nicht nur der

Beginn einer lebenslangen Verbindung -

sie beeinflussen auch unser Verhalten als Elternteil.

Wer in der Jugendzeit gute Beziehungen pflegt, wird später eher zu einem für-sorglichen Elternteil. Das legt eine US-Studie nahe.

Das Forschungsteam untersuchte 184 Jugendliche über 20 Jahre lang.

Jedes Jahr nominierten die Jugendlichen jemanden aus ihrem engsten Freundes-kreis, der dann auch an

der Studie teilnahm.

Die Forschenden beobachteten ihr Verhalten, wenn der Freund sie um Rat gebeten hat.

Als Teilnehmende Kinder hatten, ging es um ihren Erziehungsstil.


In fiktiven Situationen,

in denen ihr Kind eine negative Emotion zeigte, konnten sie entscheiden,

ob sie es mehr oder

weniger unterstützen.

Das Ergebnis:

Jene, die mehr Einfühlungsvermögen für ihre engen Jugendfreunde gezeigt hatten, leisteten auch als Eltern mehr Unterstützung.

Und: Wer in der Jugendzeit enge Freunde hatte,

kann später auf deren Unterstützung zurück-greifen - was bei einem Kind entlastend

sein kann.

Welche Erkennt-nisse die Studie noch hervor-gebracht hat: