Die Frauen,

die für den Papst sticken

Die Schule Reggio Ricama hat

eine himmlische Aufgabe

EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

Andrea Affaticati

Auf einem der Altäre

im Petersdom liegt ein Tuch, das von einer Gruppe Freundinnen bestickt wurde.

Das Tuch wurde mit einer speziellen Technik bestickt.

Reggio Ricama

Eine Gruppe von älteren Damen, die alle von Sticken begeistert sind, haben sich in ganz Italien auf die Suche nach besonderen Sticktechniken gemacht. 

Dabei fanden sie eine alte Frau, die noch die

aus den 1930ern stammende "Ars Canusina" beherrschte.

Diese Frau hatte in einer psychiatrischen Anstalt die Sticktechnik erlernt, die für die Region Reggio Emilia typisch ist.

In der Anstalt wurden Patienten durch das Sticken ruhiger.

Aus dem gemeinsamen Austausch wurde der Plan geschmiedet, gemeinsam für den Papst Franziskus zu sticken.

Der Wunsch wurde zur Tat. Auf das weiße Leinen haben wir 2.665 Blumen mit der Wickelstichtechnik [der "Ars Canusina"] gestickt.

Sandra Cosmi, Leiterin der Stickereischule

Reggio Ricama

Die gesamte Geschichte der

Frauen gibt es hier: