Flugbegleiterin

erzählt aus ihrem Joballtag

"Es reicht nicht,

groß und hübsch zu sein."

Junge hören nach zwei,

drei Jahren wieder auf. [...]

Der Job ist sehr anstrengend, sie schaffen es gesundheitlich gar nicht länger, und es wird zu schlecht bezahlt.

Viele ihrer Kollegen können sich das Leben mit dem Job nicht leisten.


Man sei auf ein Auto angewiesen, weil Airport-Bus oder CAT nicht rund um die Uhr fahren. Manche ziehen wieder bei ihren Eltern ein.

Auto und Wohnung gehen sich finanziell für viele nicht aus. [...] Es ist so weit, dass sich einige Kollegen und Kolleginnen auf einer Außenstelle das Essen nicht leisten können und noch zu Hause vor dem Flug vorkochen [...].

REUTERS/Heinz-Peter Bader

Neben der schlechten Bezahlung sei der Job körperlich sehr anstrengend.

Es reicht nicht, groß

und hübsch zu sein.

Wir müssen körperlich fit bleiben, sonst schafft man den Job auf Dauer nicht.

Ich bin eigentlich dafür da,

im Notfall Menschen zu retten und nicht primär,

um das Essen zu servieren. Deshalb muss man [...] darauf [achten], dass ich ausgeruht bin und gegessen habe.

Die Ruhezeiten für das Flugpersonal werden

auf Anschlag bemessen.

Bei Flugverspätungen

muss der ganze Dienstplan umgestellt werden.

Die fehlende Planungs-sicherheit belaste vor

allem jene mit Kindern.

Das ganze Gespräch mit der Flugbegleiterin gibt es hier: