Endlich Österreicher: So fühlt es sich an

Nachfahren der NS-Zeit über

die Staatsbürgerschaft

Mehr als 26.000 Menschen, deren Vorfahren von den Nazis aus Österreich vertrieben wurden, oder die selbst vertrieben wurden, haben seit 2019 die Staatsbürgerschaft erhalten. 

Evelyn Konrad ist 95. Sie stammt aus einer jüdischen Familie. Bereits 1936, mit acht Jahren, musste sie Österreich verlassen.

BMEIA/Michael Gruber

Ich fühle mich jetzt wirklich zu Hause in Wien.

Die Staatsbürgerschaft anzunehmen, war nicht nur eine leichte Entscheidung, sie hatte wegen der komplexen und schmerzhaften Beziehung zu Österreich lange "Hemmungen und Zweifel".

BMEIA/Michael Gruber

Unvergessen ist das Schicksal der geliebten "Omutti", die Wien nicht mehr verlassen konnte und 1942 beim Transport in ein Konzentrationslager ums Leben kam.

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"Das war unmenschlich", sagt Konrad, "aber die, die das getan haben, sind schon lange nicht mehr da. Und die neue Generation finde ich sympathisch."

Warum die Staats-bürgerschafts-Restitution kein Geschenk ist: