Was Detektive im Gemeinde-bau suchen

Wiener Wohnen beschäftigt

eine private Detektei

Kurier/Gerhard Deutsch

Jemand bezieht eine Wohnung der Stadt Wien. Später kann sich die junge Familie ein ganzjährig bewohn-bares Haus in einer Kleingartensiedlung leisten und zieht um.

Ein Fall von vielen.

Warum Wiener Wohnen das so genau weiß?

Die Miete für ihre Gemeindebauwohnung wird bezahlt. Aber über die Jahre wohnt dort niemand mehr.

Weil wir eine private

Wiener Detektei mit der Observierung beauftragt haben. [...] Zumeist geht es um die Nichtbenutzung oder illegale Untervermietung.

Andrea Janousek, Sprecherin der städtischen Wohnhausverwaltung

Uwe Mauch

Seit Juni 2021 sind die

Detektive 330-mal ausgerückt, um zu prüfen,

ob der Verdacht von Nachbarn oder

Mitarbeitern

von Wiener Wohnen

stimmt oder nicht.

Aber: Niemand im Gemeindebau werde bespitzelt und dann rausgeschmissen.

"Ermittelt wird nur bei einem konkreten Verdacht, und zu entscheiden hat am Ende ein unabhängiges Gericht."

Entscheidend ist der Lebensmittelpunkt.

Ein Indiz dafür sind Strom- und Gaszähler. Zu diesen haben die Detektive Zutritt.

Sie dürfen auch Nachbarn befragen oder andere Wohnsitze rund um die Uhr observieren.

Was die Maßnahme mit leistbarem Wohnen in Wien

zu tun hat: