Zufall: Riesiger Datendiebstahl verhindert

Es wäre sonst der vielleicht

größte Cyberangriff gewesen

Das Internet hat

einen neuen Helden:

Andres Freund,

einen deutschen Programmierer. Er stieß durch Zufall auf einen versuchten Cyberangriff historischen Ausmaßes.

Ein Großteil der Prozesse

im Internet basiert auf

Open-Source-Software.

Das sind Programme,

deren Code für jede

und jeden abrufbar ist.


Tausende Freiwillige weltweit arbeiten daran, diese Programme aktuell

zu halten.

Freund ist einer davon.


Er führte Ende März Verbesserungen am Linux-Betriebssystem durch.

Auf diesem basieren fast alle Server weltweit, egal ob Banken oder Regierungen.

Dabei stieß er auf etwas Ungewöhnliches:



Jemand hatte Zeilen in

den Code geschrieben,

die es ermöglichen,

auf die Daten fast aller Internetnutzer weltweit zuzugreifen.

Freund informierte

andere Freiwillige

über seinen Zufallsfund.


Gemeinsam entfernten

sie die Code-Zeilen und verhinderten, dass sie der Welt im nächsten Linux-Update ausgespielt wurden.

Die Welt der freiwilligen Programmierer basiert eigentlich auf einer strengen Hierarchie,

um Missbrauchsfälle

zu verhindern.


Nur, wer regelmäßig Verbesserungsvorschläge macht, darf selbst am Code herumdoktern.

Wer hinter

dem versuchten Cyberangriff steckt, lesen Sie hier: