Immer mehr Barbershops

in Wien

"Wenn sie könnten, würden sie

sich nebeneinander aufstellen"

EPA/GAVRIIL GRIGOROV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

"Wir sind schon richtig angefressen", sagt die Wiener Friseurin Alexandra Jursa.

Seit 45 Jahren ist

sie in dem Beruf tätig.

Die große Konkurrenz in Wien-Floridsdorf gefällt ihr nicht.

Wer einen Haarschnitt braucht, kann dort im Umkreis von wenigen Metern aus gut 20 Salons wählen.

2023 gab es 1.778 Friseure/Barber in Wien. 2013 waren

es noch 1.493.

Die Betreiber unterbieten sich gegenseitig mit Spottpreisen:



Trockenhaarschnitt

um 12 €, die Rundum-Bartpflege um 10 € oder das Familienpaket um unschlagbare 30 €.

Die Situation wird

sehr unterschiedlich wahrgenommen:

"Wir haben keine Konkurrenz, wir sind die Besten", behaupten viele.

Einige sehen das anders:

Für Khalil Diyar aus dem "Diyar Barbershop" ist es eine "Provokation, wenn jemand gegenüber eröffnet".

Unter der großen Konkurrenz und den Billigpreisen knicken

auch viele Betriebe ein.

Wieso das Barbershop-Geschäft dennoch so boomt: