Was, wenn das

Baby nicht auf-hört zu brüllen?

Eltern haben das Gefühl von

Ohnmacht und Versagen

Das Gesicht ist hochrot, die kleinen Fäuste geballt, die Stimme verzweifelt und schrill. Die Muskeln sind angespannt, der Körper steif wie ein Brett. Wenn sie jetzt nicht wohin geht, drückt sie dem Kind den Polster ins Gesicht.

Gedanken wie diese sprechen Eltern von Schreibabys nicht aus.

Sie versuchen meist, alles zu tun, um das

Kind zu beruhigen.

Aber was, wenn nichts

mehr hilft?



Das Baby schaukeln, mit dem Auto fahren, alles vergebens.

Solche Methoden helfen bei "Schreibabys" nur selten, so die Ärztin Christine Sonn-Rankl. Sie behandelt in der Schreiambulanz solche Babys.

Von exzessivem Schreien spricht man, wenn das Kind mindestens drei Stunden am Tag, mehr als drei Tage in der Woche und länger als drei Wochen schreit. 

Christine Sonn-Rankl, Mitbegründerin der Schreiambulanz in der Klinik Ottakring

Diese Babys sind leicht irritierbar und fallen oft

von einem Moment zum anderen in eine fast unberuhigbare Schreiattacke.

Christine Sonn-Rankl, Mitbegründerin der Schreiambulanz in der Klinik Ottakring

Auch können

diese Babys schwer einschlafen und sich selbst regulieren.

Für Eltern ist das penetrante Schreien ihrer Kinder extrem belastend. Viele fühlen sich ohnmächtig

und hilflos.

Warum man Kinder nicht schreien lassen sollte und

wo man Hilfe findet: